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Holger Marks
Geboren
1964 auf dem platten Land in Ostfriesland bestimmte die einzigartige Landschaft
dieser Region die zweidimensionale Denkweise des langjährigen FK-Rezensenten
maßgeblich mit. Dieser natürliche Vorteil wurde allerdings schon
zu Beginn seiner Fandomtätigkeit durch die exzessive Einnahme von
Spirit-Carbon Dämpfen bei heimlichen Umdruckorgien zunichte gemacht.
Die wirren und verwirrenden Druckerzeugnisse dieser Zeit sind heute zum
Glück der Vergessenheit anheim gefallen.
Dem Wahnsinn nahe flüchtete er zur
Rettung seiner wenigen noch verbliebenen Gehirnzellen ins hessische Exil.
Sein geistiges Handicap konnte allerdings nicht verhindern, daß er
mehr oder weniger erfolgreich ein Studium der Politikwissenschaft aufnahm.
Als Spätauswirkungen dieser brotlosen Kunst oder aufgrund der für
ihn verwirrenden Hügellandschaft des Marburger Berglandes verlor er
bald darauf endgültig die Übersicht über sein Leben und
verdingt sich nun als Erntehelfer bei dubiosen Umweltschutzorganisationen.
Außerhalb der Erntesaison plant er die Herausgabe einer mehrbändigen
Autobiographie mit dem Arbeitstitel: MEIN LEBEN ALS FK-REZENSENT – WOHIN
MIT DEN "SPENDENGELDERN"?
Armin Möhle
Jahrgang
1964, staatlich geprüfter Bürokrat, Beamter also. Der erste
Kontakt
und damit der Eintritt in das bundesdeutsche Fandom läßt
sich
auf Februar 79 terminieren, die ersten Kurzgeschichten entstanden
bereits
Mitte 78. Bereits nach zwei, drei Jahren zum Rezi-Schreiber geworden
(sowohl
Buch- als auch Fanzinebesprechungen), vielleicht, weil er meinte, es
besser
zu wissen als andere, vielleicht auch, weil ein fannischer Autor mit
Rezensionen
in mehr Fanzines vertreten sein kann als mit Stories und Artikeln.
Übernahm
den FANZINE-KURIER mit der achten Ausgabe im Juni 83 (seinerzeit unter
dem Titel SF-KURIER) und führte ihn dank seiner Beharrlichkeit
mittlerweise über die Nr. 140 hinaus fort, was keineswegs das Ende sein
soll. Daneben aber auch Veröffentlichungen von Kurzgeschichten
und Artikeln sowie Conbesuche. Mitherausgeber der IRRLICHTER, zeitweise
auch wieder Vorständler im PRBCBS. Anfang 01 erfolgte nach
über
achtjähriger Pause die Reaktivierung des Duoegozines WHISPERING
TIMES (was freilich nicht häufige und regelmäßige Erscheinungsweise bedeutet),
das er gemeinsam mit Holger Marks herausgibt.
Homepage: www.armin-moehle.de.
Clemens Nissen
Kürzel
bei Fandomaktivitäten: cnsps
Geburtsjahr: 1965
Beruf: Rechtsanwalt
und Fachanwalt für Arbeitsrecht, tätig in Schortens
Fan von: Science Fiction, Grenzbereich
zum Horror-Genre (keine Fantasy, kein Splatter), Phantastik im literarischen
und filmischen Bereich
Lieblingsautoren und -Serien: internationale
SF-Stories, Ray Bradbury, Edgar Allan Poe
Fannischer Werdegang: Einstieg 1978 durch
Lektüre von PR (ab Roman Nr. 900), seit 1982 Fandom-Aktivitäten
zunächst hauptsächlich mit Kurzgeschichten-Veröffentlichungen,
einigen Egozines, jetzt nahezu ausschließlich mit Rezensionen und
LoCs, im übrigen Conbesuche. Gafia jeweils in Ausbildungs-Prüfungsphasen.
PR-Lektüre endete zunächst anno 1986, acht Jahre später
wieder einige Jahre lang aufgenommen, dann eingestellt.
Vereinsmitglied von: PRBCBS.
Kontakt: message@clemens-nissen.de.
Irene Salzmann
Jahrgang
63, verheiratet, lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im Münchener
Norden. An der LMU studierte sie mehrere Semester Südostasienwissenschaften
und Völkerkunde, was sie zu Gunsten der Familie aufgab; seither ist
sie Hausfrau. Ihre wenigen Mußestunden verbringt sie mit Lesen, Schreiben,
Zeichnen, Filmen und allerlei anderen Dingen.
Seit den achtziger Jahren ist sie in internationalen
Fanzines und Magazinen mit Grafiken, phantastischen Erzählungen und
Sachtexten vertreten. Neben ihren vielfältigen Tätigkeiten für
das Äon-Film-Team engagiert sie sich für die SF-Serie RETTUNGSKREUZER
IKARUS und eine Reihe anderer Projekte.
Zum FANZINE-KURIER stieß sie 1993
eher zufällig. Zwar bestand der Kontakt zu Armin Möhle bereits
vor dieser Zeit, doch erst die Bitte eines ihr bekannten Herausgebers,
sein Heft für den FK zu besprechen, bewirkte, daß sie seit jener
ersten Rezension zum festen Autorenstamm gehört und in jeder Ausgabe
vertreten ist.
Christel Scheja
Christel
Scheja wurde 1965 in Solingen geboren und orientiert sich nach acht
Jahren als kaufmännische Angestellte in einer kleinen Importfirma
in Düsseldorf nun neu.
Seit 1978 ist sie nicht nur von den phantastischen Genres Fantasy,
Science Fiction und Horror fasziniert, sondern beschäftigt sich
auch kreativ damit. Im Laufe der Zeit entstanden viele Romane, Novellen
und Kurzgeschichten, sowie Gedichte, Essays und Artikel, nicht zuletzt
auch Illustrationen und Bilder mit phantastischen Motiven.
Ein großer Teil davon wurde in Magazinen wie FANTASIA, TAURUS,
FOLLOW, MEPHISTO oder Fanzines, später bei Verlagen
veröffentlicht.
Seit 1990 gibt sie ihre eigene Magazinreihe, die
LEGENDENSÄNGER- EDITION heraus, die bereits über 160. Ausgaben
zählt.
Ihre Romane KATZENSPUREN und DAS MAGISCHE ERBE erschienen 1995 bzw.
1998 beim Heyne-Verlag. Weitere Veröffentlichungen von
phantastischen Kurzge- schichten bei Heyne und anderen
Verlagen folgten, 2005 erschienen Geschichten und Artikel in DER WEG
NACH TA-MEKET, herausgegeben von Dr. Rainer Nagel im Verlag für F
& SF-Spiele und WOLFGANG HOHLBEINS SCHATTENCRONIKEN: DER EWIG
DUNKLE TRAUM, herausgegeben von Alisha Bionda, Michael Borlik und
Wolfgang Hohlbein im Blitz-Verlag und bei Weltbild.
Anders als das Schreiben sieht sie das Zeichnen vor allem als Entspannung.
Homepage: www.legendensaenger.privat.t-online.de/.
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